Category:Kröpcke-Center (Hannover)

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Deutsch: Als Nachfolger des Nachkriegs- und Langzeit-Provisoriums Conti-Block war nach dem Bau der U-Bahn-Station Kröpcke ursprünglich hier eine zweigeschossige öffentliche Halle mit kleinen Läden geplant. Doch der Nachfolgebau wollte bewußt abweichen von den umgebenden Gebäuden der 1950er Jahre; ein hoch über die Dachlandschaft ragender Turm sollte weithin sichtbar auf einen stark verdichteten City-Mittelpunkt hinweisen: Das 1971 bis 1975 von den Architekten Hiltmann, Piper und Bollmann als Büro- und Geschäftsgebäude errichtete (Wasch-)Betonblock wurde von den Bürgern öffentlich jedoch schon bald als eine der „Bausünden“ der 1970er Jahre beklagt (vergleiche z. B. die seinerzeit als „schick“ empfundene Wohnmaschine Ihmezentrum, das mit Klimaanlagen und Leerstand teuer erkaufte Bredero-Hochhaus und weitere). Auch das sogenannte „Kröpcke-Loch“, eine ehemals zu einem Tiefplatz verbreiterte Öffnung der heutigen Niki-de-Saint-Phalle-Promenade, stieß nicht wirklich auf ungeteilte Zustimmung. Daher wurde das Kröpcke-Center durch die Centrum GmbH (ein Unternehmen der Centrum Holding Deutschland mit Sitz in Düsseldorf) seit 2009 zu einem keilförmigen Gebäude mit abgerundeter „Nase“ umgebaut, über das ehemalige „Kröpcke-Loch“ hinweg in Richtung Kröpcke. Ausmaß und Form orientiert sich dabei an dem alteren Vorläufer an diesem Platz, dem ehemaligen Hotel Continental, das wiederum auf dem ersten hier errichteten Gebäude aufsetzte - der bis 1879 hier befindlichen Polytechnischen Schule, dem Vorläufer der heutigen Gottfried-Wilhelm-Leibniz-Universität.

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