Category:Synagoge Höchst am Main (1905–1938)

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Deutsch: Die Synagoge am Markt (jetzt Ettinghausenplatz) in Höchst am Main (seit 1928 Frankfurt-Höchst). Sie war nach drei Vorgängerbauten die vierte Synagoge am Ort und wurde 1904–1905 erbaut. Ein erster Betsaal, dessen Einrichtungsdatum unbekannt ist, wurde 1778 im Brandschadensplan genannt und befand sich in der heutigen Albanusstraße 2, einem kleinen Haus (Anbau zu einem 1525 erbauten Fachwerkhaus), heute Gaststättte. Dieser erste überlieferte Betsaal wurde verkauft, nachdem 1806 die zweite, größere Synagoge in einem umgebauten alten Turm (Hinter- oder Badstubenturm) in der nördlichen Stadtmauer (Bachgasse) eingeweiht worden war. Diesen Turm hatte die nassauische Regierung der jüdischen Gemeinde gegen Bezahlung eines jährlichen Grundzinses von 4 Gulden zur Verfügung gestellt. Nach 10 Jahren wurde der umgebaute Turm abgerissen und eine neue Synagoge aus den Bruchsteinen an derselben Stelle erbaut (dritte Synagoge). Diese dritte Synagoge wurde am 23. August 1816 eingeweiht. Zu klein geworden beschloss die jüdische Gemeinde einen Neubau aus Backstein, die vierte Synagoge, erbaut 1904–1905 am Markt.

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