Help:Scannen

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Grafik zu einem Flachbettscanner

Ein Bild oder Dokument für Commons zu scannen kann relativ einfach sein, wenn man weiß, was man tut, und wenn man ein Interesse an Geschichte hat, kann es ein vorzüglicher Weg sein, seine Interessen mit der Welt zu teilen.

Exzellente Quellen für gemeinfreie Arbeiten sind unter anderem:

  • Büchereien (besonders die in großen Städten, oder noch besser Universitäten, wo man viel eher Zugang zu alten Büchern erhält)
  • Historische Vereine
  • Ehemalige Buchhandlungen

Generelle Hinweise[edit]

Überprüfe an deinen Bildschirm, ob er richtig eingestellt ist, achte besonders auf die Helligkeit und die Kontrasteinstellungen. Zu helle oder zu wenig kontrastreiche Bildschirme werden deine Bilder in einem Grauton erscheinen lassen. In diesem Bild solltest du mindestens drei von vier Kreisen erkennen können; dadurch kannst du deine Monitor-Einstellungen überprüfen. Weitere Informationen sind unter Commons:Image_guidelines#Your_Monitor verfügbar.

Bitte scanne deine Bilder immer mit einer Auflösung von mindestens 300dpi, solange dein Scanner dazu in der Lage ist. Die Größe der Datei mag dadurch groß werden, aber für Eingravierungen, Illustrationen, Gemälde usw. ist das die minimale Auflösung, um eine hohe Qualität erreichen zu können. Allerdings musst du darauf achten, dass die Datei nicht größer als 100? Megabyte wird, denn das ist die maximale Größe, die eine Datei auf Commons haben darf. Fast alle "featured picture"-Qualitäts-Scans sind recht groß.

Auf der anderen Seite sollten 400 dpi ausreichend für die meisten Scans sein, größere Auflösungen wie 600 oder 800 dpi nützen nur bei sehr detaillierten Einprägungen von Originalen oder Kopien von höherer Qualität. Einige talentierte Künstler wie William Hogarth und Gustave Doré haben beispielsweise so kleine Details in ihren Werken, dass man sie mit dem bloßen Auge nicht erkennen kann. 1200 dpi sind nur bei Mikrofilm zu empfehlen.

Säubere die Glasoberfläche deines Scanners vor dem eigentlichen Scanvorgang, besonders wenn du Haustiere hast, die Scanner gerne als ihr Bett ansehen.

Benutze die Vorschaufunktion der Scannersoftware, wenn diese eine hat, und versuche, das Bild so gerade wie möglich auszurichten. Es ist zwar möglich, im Nachhinein das Bild zu drehen, allerdings kann dadurch bei schlechter Software die Qualität verschlechtert werden. Insgesamt kann auch empfohlen werden, vor dem eigentlichen Scanvorgang ein wenig mit der Software zu spielen.

Falls du ein Dokument scannen willst, das nicht in einem Stück in den Scanner passt, kann man bei unseren Bildspezialisten im Commons:Graphic Lab oder in der Fotowerkstatt anfragen, die normalerweise froh darüber sind, irgendwelche Einzelbilder zu einem großen, zusammenhängenden Bild zusammenzubasteln. Tipp: Es ist enorm hilfreich, die Ecken des Scanners zur geraden Ausrichtung zu verwenden, sodass alle verschiedenen Teile die gleichen Winkel haben. Darüber hinaus scanne die Bilder in einer Auflösung zwischen 400 und 600 dpi.

Wenn du Bilder aus einem Buch scannst, ist es immer sehr hilfreich, ein schwarzes Papier hinter die Seite, die gescannt werden soll, zu legen. Dies verhindert, dass der Text auf der anderen Seite durchscheint. Wie du im Nachhinein durchscheinenden Text entfernen kannst, wird ziemlich gut auf Commons:Pearson Scott Foresman beschrieben.