Category:Hanomag U-Boot-Halle (Hannover)

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Deutsch: Die dreischiffige Stahlkonstruktion wurde im Rohbau in Wilhelmshaven fertiggestellt. Angeblich war sie dort als Halle für die U-Boot-Herstellung gedacht, wurde durch die Verlegung der Produktion in Bunker jedoch nutzlos. Daher wurde sie mitten im Zweiten Weltkrieg 1943 zum Hanomag-Gelände nach Hannover transloziert und nach Plänen von Emil Rudolf Mewes mit Ziegelwänden ummamtelt. Die riesige Halle wird hauptsächlich durch hohe, schlitzartige Fensteröffnungen gegliedert wird, deren Öffnungen zur Belichtung jedoch nicht ausreichten. Das Problem wurde durch Oberlichtkästen gelöst, die sich über Seiten- und Mittelschiff schieben. Darunter wurden Flak-Geräte produziert, wie sie möglicherweise am Ahlemer Turm eingesetzt wurden. In den 1990er Jahren machte die leerstehende Halle durch Techno-Veranstaltungen von sich reden, aber auch durch Drogenhandel im Umfeld und Überfälle bis hin zu Todesfällen. In den 2000er Jahren wurde das denkmalgeschützte Gebäude, das gemeinsam mit den anderen erhaltenen Hanomag-Gebäuden ein hervorragendes Beispiel für die Industriearchitektur des späten 19. Jahrhunderts und der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts bildet, behutsam für längerfristige Nutzungen umgebaut.

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