Category:Junger Hase, by Albrecht Dürer

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Albrecht Dürer: Young Hare  wikidata:Q699388 
Artist
Albrecht Dürer: Young Hare
Title
German: Feldhase
A Young Hare
Object type drawing
Description
Deutsch: Dürers Feldhase ist nicht nur seine berühmteste Naturstudie und ein erster Höhepunkt der Naturbeobachtung in der abendländischen Kunst, sondern auch ist das Herzstück der Albertina. Unter all seinen Zeichnungen sollte das „Häslein“ die glanzvollste Karriere machen. Mit differenzierter Pinselführung hat Dürer in Aquarell- und Deckfarben das weiche, längere Haarkleid an Bauch und Schenkeln sowie das Kurzhaar am Rücken des etwa zweijährigen Tieres festgehalten und mit Deckweiß einzelne Haare, ja selbst die Tasthaare an der Schnauze, die Vibrissen, und das farblich ausgeprägte Fell mit dem schwarzen Pinsel herausgearbeitet. Das Tier wurde von vorn und in leichter Aufsicht gemalt; die wachsamen Augen und die hoch aufgerichteten Ohren des Hasen machen den Eindruck, als würde er aus dem ruhigen Verharren aufspringen und flüchten wollen. Das sich im rechten Auge des Hasen spiegelnde Fensterkreuz ist ein weiterer Realitätsbezug dieser Tierstudie - und vielleicht ein Hinweis auf eine Ausführung im Atelier des Künstlers; gleichzeitig könnte es aber auch auf eine christliche Symbolik anspielen und die Naturstudie mit einer religiösen Bedeutung versehen.
Date 1502
Medium
Deutsch: Aquarell und Deckfarben, mit Deckweiß gehöht; Spuren einer Vorzeichnung am rechten Ohr
watercolor on paper
Dimensions 25 × 225 mm (0.98 × 8.85 in)
Albertina  Blue pencil.svg wikidata:Q371908
Albertina
Native name Albertina
Location Vienna, Austria
Coordinates 48° 12′ 16″ N, 16° 22′ 04″ E Link to OpenStreetMap Link to Google Maps
Established 1801
Web page www.albertina.at
Authority control
Accession number
3073
Object history
Deutsch: Nach Dürers Tod gelangte der Feldhase in den Besitz der Familie Imhoff, eine Patrizierfamilie aus Nürnberg, die rasch erkannte, dass mit Kopien ihres Hasen ein echter Longseller zu platzieren war. Bis weit ins 17. Jahrhundert brachte sie gleich mehrere Exemplare der vermeintlichen Rarität auf den Markt. Aber sie blieb nicht die einzige: Kopien, nun oft mit gefälschtem Signet, wurden nicht nur in Nürnberg, sondern bald auch in Prag und München produziert, und schließlich tummelte sich in Europas Kunstkammern ein Minimum von 25 Hasen.
1796 bezog der Hase das Palais von Herzog Albert von Sachsen-Teschen – die heutige Albertina. Der Herzog erhielt ihn durch einen Tausch von Kunstwerken mit Kaiser Franz II. Das Bild gilt aufgrund seiner außergewöhnlich realistischen Darstellung als eines der bedeutendsten Kunstwerke der Sammlung. Die Provenienz der Zeichnung lässt sich lückenlos bis in Dürers Werkstatt zurückverfolgen.
Inscriptions Date and artist's monogram: 1502 AD
Notes
Deutsch: nach Vorgaben des Denkmalamtes darf das Bild nur zwei mal innerhalb fünf Jahren ausgestellt werden
References Albertina
google culture institute
meinbezirk.at/innere-stadt

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