Category:Polyptych of Volterra by Alvaro Pirez d'Évora

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Polyptych of Volterra 
painting by Alvaro Pirez d'Evora
Polyptych Volterra Alvaro Pirez d'Évora 01.jpg
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polyptych,
panel painting
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Genre
Location San Francesco, Volterra, Province of Pisa, Tuscany, Italy
Creator
Inception
  • 1425 (before 1430)
Significant event
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Deutsch: Marius Mrotzek, Q106407704, S. 31:


vier angebliche Fragmente eines Altarwerkes aus San Francesco, Volterra: Kopf des Jesuskindes (Kat Nr. A20) ehemals in New York, die hl. Katharina in Bern (Kat. Nr. 13), der hl. Franziskus, ehemals Sammlung Platt (Kat. Nr. 14) und der hl. Damian in Stuttgart (Kat. Nr. 29).

S. 60
Dem Berner Exemplar ist aber eindeutig das Fragment des hl. Franziskus (Kat. Nr. 14, Abb. Nr. 22) zuzuordnen, so dass die Provenienz eher auf eine Franziskanerkirche schließen lässt.

FN 177 (Punze), S. 83, S. 87 (Füllmuster), S. 93, 160

Nach Klara Steinweg (Q19753999) stammen das Fragment der hl. Katharina (Kat. Nr. 13) aus Bern, der fragmentarische Kopf eines Christuskindes in Florentiner Privatbesitz (Kat. Nr. A20) und der hl. Damian in Stuttgart (Kat. Nr. 27) aus dem gleichen Altarwerk. Zeri (1973) erkannte eine enge stilistische Verbindung mit dem fragmentarisch erhaltenen Brustbild des hl. Franziskus (ehem. Englewood, Sammlung Platt, Kat. Nr. 14). Im Laufe der Zeit wurden ua noch zwei Tondi mit der Darstellung des hll. Damian als zugehörig beigestellt (N.202). Basierend darauf rekonstruierte Gaudenz Freuler (Q95233002) unter zu Hilfenahme weiterer Fragmente ein umfangreiches Altarwerk, welches allerdings anzuzweifeln ist...Die These, dass alle vier Fragmente aus einem Altarwerk stammen, wird von FRINTA (1976), DIAS (1994), BAGHEMIL (1998) und DE MARCHI (1998a) bestätigt. Hugo WAGNER (1974) will in der Darstellung eines hl. Damian (ehem. Christie`s, Versteigerung Como, Kat. Nr. 21) ein zusätzliches Fragment sehen, wobei ihm bei der Bennung des Heiligen allerdings eine Verwechslung mit dem hl. Kosmas unterläuft. Der Heilige ist mit dem Gesicht und Körper nach links gewendet, so dass er aus dem rechten Bogenzwickel eines Altars stammt. Diese Position ist aber für Damian reserviert, dessen gegenüberliegendes Pendant Kosmas bildet. Daher kann das von Wagner genannte Fragment kaum aus dem gleichen Werkkomplex stammen.

Definitiv nicht zugehörig ist der von Steinweg publizierte Kopf des Christuskindes. Das Füllmuster des Heiligenscheins besteht aus einem klar zu identifizierenden rankenden Weinlaubmotiv, was eindeutig nicht in den Zusammenhang mit den anderen Werken passt (N.203). Das Motiv ist dazu noch in den Goldgrund geritzt, eine Methode, die bei Alvaro nicht zur Anwendung kommt.

Gaudenz FREULER (2001) vergrößert den Bestand an bekannten Fragmenten um gleich sechs Stück zu einem noch weitaus umfangreicheren Altarwerk. Für ihn kommen der hl. Kosmas aus Altenburg (Kat. Nr. 3) sowie fünf auf unterschiedliche Museen verteilte kleinformatige Heiligendarstellungen in Betracht, die TODINI (1986 und 1992) als aus einer Pilasterdekoration eines Altares stammend vorgestellt hatte (siehe dazu ausführlich Kat. Nr. 18). Diese Zusammenstellung ist allerdings äußerst problematisch und letztendlich nicht aufrecht zu erhalten. Bereits die Annahme, dass der hl. Kosmas aus Altenburg Teil des Altarwerkes gewesen sei, ist aus stilistischen und chronologischen Gründen abzulehnen. Bereits dessen Eingang in das Museum im selben Jahr wie die beiden ebenfalls dort aufbewahrten Altartafeln schließen dies aus. Auch die von Freuler in die Diskussion gebrachten Pilastertäfelchen können nicht mit der hl. Katharina in Verbindung gebracht werden. Dabei sind die Fragmente untereinander nicht als homogen zu betrachten, sondern stammen ihrerseits aus unterschiedlichen Altarwerken. Stilistisch stehen sie der Spätphase von Alvaros Werk nahe, sind also gegen Ende des dritten Jahrzehnts des 15. Jh. entstanden. Die hl. Katharina jedoch ist zeitlich unmittelbar um den Altar von Volterra einzuordnen, was für das Fragment eine Datierung um 1423 ergibt. Dieser Einschätzung folgten Zeri, Frinta und Dias. Wagner bestätigte Steinwegs Annahme indem er darauf verwies, dass das blattförmige Ornament des Heiligenscheins vorwiegend vor 1423 in Gebrauch war. Erst Rolf Baghemil und Andrea de Marchi wichen davon ab und brachten sie mit einem datierten und heute verlorenen Altar von 1428 aus der Kapelle der hl. Katharina für San Francesco in Volterra in Verbindung.

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