Lärbro kyrka

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Deutsch: Die Anlage besteht aus der Kirche ( 13./14.Jhdt. ) und einem Wehrturm ( Kastell ) aus dem 12.Jhdt. Das Kastell hat mehrere Etagen, mit Abtritt im 3.Stock und wird heute als Glockenturm verwendet.

Exterior[edit]

Deutsch: Der Kirchturm ( ca. 1350 erbaut ) ist achteckig und wurde in dieser Form vielleicht vom Nidaros-Dom in Trondheim beeinflusst. Wie die Domkirche St.Maria in Visby verfügt er über ein Galeriegeschoss mit Wasserspeiern. Nach einem Sturmschaden im Jahre 1522 wurde der Turm um ein Stockwerk gekürzt. Das Hauptportal sitzt im Turm und zeigt auf den Kapitelbändern Szenen um die Geburt Christi: Verkündigung an Maria, Stern von Bethlehem, Geburt Christi, Anbetung der Könige und den Kindermord zu Bethlehem vor Herodes. Das Seitenportal zeigt Rankenmotive und die Gestalt eines Königs.

Interior[edit]

Deutsch: Der durch zwei Säulen in zwei Schiffe geteilte Kirchenraum weist ein barockes, mit Blumenmotiven bemaltes Kirchengestühl, ein barockes Taufbecken und eine barocke Kanzel von 1718 auf. Von der Decke hängen Schiffsvotive.

Apse[edit]

Deutsch: Der gotische Hochaltar zeigt Maria mit Kind als Himmelskönigin, umrahmt von 12 Aposteln im Schrein und auf den Seitenflügeln. Der Altar wurde 1746 restauriert. Links daneben findet sich der übliche Sakramentsschrank. Über der Tür zur Sakristei ist ein romanisches Tympanon mit Christus zwischen zwei Engeln zu bewundern. Ein seltenes Exemplar eines mittelalterlichen Möbelstücks ist der geschnitzte Bischofsstuhl aus dem 12.Jhdt.

Wall painting[edit]

Deutsch: Eine gotische Kalkmalerei in der Apsis zeigt eine Kreuzigung Christi, flankiert von einer überdimensionierten schmerzensreichen Madonna und Johannes. Zu beiden Seiten dieser Kreuzigungsgruppe finden sich Darstellungen der Apostel Petrus und Paulus. Ein farbenprächtiger Greif stützt mit seinem Maul einen der Dienste des mit Blumenranken ausgemalten Apsisgewölbes.

Cemetery[edit]

Deutsch: Nach Ende des 2.Weltkriegs wurden Überlebende aus den deutschen Konzentrationslagern nach Gotland gebracht. Viele überlebten nicht lange und wurden auf dem Friedhof von Lärbro begraben.