Sagenpfad der Massenei

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Deutsch: Der Sagenpfad in der Massenei ist ein etwa 7,6 Kilometer langer Rundweg. Auf zahlreichen Bildtafeln werden Sagen der Gegend in Bild und Text wiedergegeben. Der Rad- und Wanderweg ist durch ein weißes „B“ auf grünem Grund gekennzeichnet. Ausgangspunkt ist der Parkplatz des Großröhrsdorfer Masseneibades.
English: The Sagenpfad is a trail in the saxon Massneiforest in Germany. It is 7,6 kilometre long. Tablets along the way with illustrations and inscription show regional legends.

Ausgangspunkt, Die Bornematzin hilft[edit]

Es war im Jahre 1898. Draußen in der Massenei rodete der Bahnarbeiter Pauls aus Arnsdorf Baumstöcke. Er lud sie dann auf einen Karren, um sie ins Dorf zu bringen. Aber er hatte seine Kräfte überschätzt. Kaum vermochte er den Karren von der Telle zu bringen, so sehr er sich bemühte, die Fuhre war zu schwer. Da rief er in seiner Not, aber auch halb im Scherz: „Bornematzen, komm und hilf mir!“ kaum hatte er das gesagt, da ist es ihm, als bringt er ihn ohne besondere Anstrengung vorwärts. Selbst über den Tannenberg rollte der Karren wie auf einer Ebene.

Text der Tafel in Anlehnung an die Geschichte Bornematzel hilft scharchen

Die weiße Frau[edit]

Zu manchen Zeiten erscheint in der Massenei dem einsamen Wanderer eine weiße Frau. Nicht jeder sieht sie. Wer sie aber sieht, der soll noch im selben Jahr sterben.
Einst waren aus Arnsdorf Eltern mit ihrem Kinde in der Massenei um Holz zu holen. Während Vater und Mutter mit dem Aufladen des Holzes beschäftigt waren, spielte das Kind am Wege mit aufgesammelten Tannenzapfen. Plötzlich ruft das Kind: „Vater guck! Dort im Wege steht eine weiße Frau!“ Der Vater schaut auf. Auch die Mutter blickt nach der vom Kinde angedeuteten Richtung. Aber beide sehen nichts. „Du träumst wohl?“ spricht der Vater „Wir sehen doch niemanden!“ Das Kind aber erwidert: „Dort steht die ja! Seht nur, sie winkt! Jetzt geht sie in den Busch!“ Die Eltern sahen aber wiederum nichts. Nach wenigen Wochen erkrankte das Kind und starb. Die betreffenden Eltern kannten die Sage von der weißen Frau nicht. Lange Zeit nach dem Tode ihres lieben Kindes wurde ihnen die Sage einmal erzählt. Jetzt erinnerten sie sich lebhaft jenes denkwürdigen Vorganges in der Massenei.

Text der zweiten Tafel

Die Bornematzin, der Handwerksbursche und der Geizhals[edit]

Das Gespenst am Seeligstädter Wegweiser[edit]

Pandietrich[edit]

Der gespenstische Sarg[edit]

Pandietrich in der Massenei[edit]

Das Graue Männchen[edit]

Die Glocken von Rüdigersdorf[edit]

Die Wäsche der Steinteichnixen[edit]

Kennzeichnung[edit]